Dr. Markus Schulte  

Unsere erste ZTLU-Info ist da!

Liebe Patienten im Zahnarzt Team Luzern,

Heute darf ich Ihnen erstmals unsere ZTLU-Praxis-Info präsentieren, die wir künftig etwa 3-4 mal pro Jahr an unsere Patienten und weitere interessierte Personen versenden werden. Mit diesem Newsletter möchten wir Sie über Aktuelles aus unserer Praxis, wie z.B. personelle Veränderungen, Öffnungszeiten während der Ferien oder technische Neuerungen auf dem Laufenden halten. Ausserdem stellen wir Ihnen neue Erkenntnisse und interessante Fallberichte aus der Welt der Zahnmedizin vor.

Falls Sie die Zusendung unserer Praxis-Info nicht wünschen, können Sie diese mit dem untenstehenden Link jederzeit abbestellen. Ich wünsche Ihnen nun viel Spass mit unserer ersten Praxis-Info.

Herzliche Grüsse

Ihr Dr. Markus Schulte


Aktuelles aus der Praxis

Dr. Markus Schulte  

Unsere neue Praxismanagerin Daniela Juchli stellt sich vor:

Daniela Juchli verfügt über eine langjährige Expertise im Bereich Praxismanagement und leitet seit Anfang März die "Kommandobrücke" in unserem Team. Wir freuen uns auf unsere neue Führungskraft und wünschen ihr einen guten Start!

Dr. Markus Schulte  

Dr. Christian Gaitzsch neu im Zahnarzt Team Luzern

Unser Zahnärzte-Team wird ab sofort von Dr. Christian Gaitzsch verstärkt. Dr. Gaitzsch ist 41 Jahre alt, Spezialist für Oralchirurgie und verfügt über eine 14-jährige Berufserfahrung in allen Bereichen der Zahnheilkunde. Willkommen im Team!

Unser Zahnarzt Team besteht nun aus sechs Zahnärzten, die wir Ihnen hier noch einmal vorstellen möchten. Die Zahnmedizin ist heute ein so umfassendes Fachgebiet geworden, dass kein Zahnarzt mehr in der Lage ist, alle Bereiche mit seinem Wissen und Können optimal zu beherrschen. Unser Ziel ist es, dem Patienten das Beste aus zwei Welten zu bieten: Die umfassende Fachkompetenz eines Spezialisten-Teams und gleichzeitig – wie schon bisher - die persönliche Atmosphäre und Zuwendung einer guten Zahnarztpraxis.

Dr. Markus Schulte

Dr. Markus Schulte
Spezialist Oralchirurgie

Dr. Markus Schulte

Dr. Kamila Iwanski zertifiziert für Kinderzahnmedizin und Endodontie

Dr. Markus Schulte

Dr. Silvia Zürcher
Zahnärztin

Dr. Markus Schulte

Dr. Jan Herre
Spezialist Kieferorthopädie

Dr. Markus Schulte

Dr. Marcel Kolouch
Spezialist Kieferorthopädie

Dr. Markus Schulte

Dr. Ch. Gaitzsch
Spezialist Oralchirurgie


Praxisöffnungszeiten und Feiertage in den Sommermonaten

Während der Sommermonate ist unsere Praxis ohne Unterbrechung wie üblich geöffnet. Unser Sekretariat ist werktags durchgehend von 7.30- 16.30 Uhr besetzt und telefonisch erreichbar.

Beachten Sie bitte die kantonalen Feiertage am 31. Mai und 15. August, an denen wir geschlossen sind.

Notfall-Behandlung

Notfälle: Bitte melden Sie sich im Notfall möglichst frühmorgens, unser Telefon ist ab 7.30h besetzt. Wir werden versuchen, Ihnen am gleichen Tag einen Termin zu organisieren. Ausserhalb der Telefonzeiten senden Sie uns bitte eine Email. Emails werden auch ausserhalb der Sprechzeiten gelesen. In dringenden Fällen ausserhalb unserer Sprechstunde können Sie auch den zahnärztlichen SSO-Notdienst konsultieren


Ihr digitaler Knoten im Taschentuch

Die automatische Terminerinnerung ist da 

Irren ist menschlich - und wer hat nicht schon einmal seinen Termin falsch notiert oder einfach vergessen? Dafür haben wir natürlich Verständnis, aber Leerzeiten wirbeln unsere effiziente Zeittaktung doch gehörig durcheinander. Um solche für alle unangenehmen Vorkommnisse zu vermeiden, haben wir unser System mit einer automatischen Terminerinnerung nachgerüstet:

Auf Wunsch erhalten Sie ab sofort automatisch am Vorabend Ihres geplanten Termins von uns wahlweise eine Email oder SMS zugesandt. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie von diesem Service profitieren möchten.


Unsere neue Internetseite zum Thema Wurzelbehandlungen ist online

Dr. Markus Schulte  

Wurzelbehandlungen sind eine wichtige Massnahme zur Zahnerhaltung  und ein Teil der konservierenden Zahnmedizin. Man bezeichnet diese Disziplin auch als Endodontie, weil sie das "Innenleben" der Zahnes (Endodont) betrifft. Wie auch sonst in der Medizin hat auch die Endodontie in den letzten Jahren eine starke Entwicklung erfahren. Neue Technologien, wie z.B. die Verwendung hochflexibler rotierender Instrumente zur Kanalaufbereitung, sowie der Einsatz von Mikroskopen bei der Behandlung haben dazu geführt, dass Wurzelbehandlungen heute weitaus sicherer sind und viel bessere Langzeitresultate ermöglichen als noch vor wenigen Jahren.

Im Zahnarzt Team Luzern legen wir einen besonderer Schwerpunkt auf moderne Endodontie. Unsere Zahnärztin Frau Dr.Iwanski hat bereits eine zertifizierte Zusatzausbildung "Curriculum Endodontie" abgeschlossen, die Frau Dr. Zürcher momentan absolviert.

Aus diesem Grund haben wir unsere Internet-Homepage um ein ausführliches Kapitel erweitert, das sich ausschliesslich mit Endodontie und Wurzelbehandlungen befasst.

Wurzelbehandlung – Wenn der Zahn die Nerven verliert


Aus der zahnmedizinischen Forschung

Genetische Risikofaktoren für Paradontitis entdeckt

In der aktuell weltweit größten Studie zur Genetik der Parodontitis hat ein Forschungsnetzwerk unter der Leitung von Wissenschaftlern der Charité – UniMedizin Berlin unterschiedliche Varianten bestimmter DNA-Sequenzen identifiziert, die eindeutig mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Formen der Parodontitis verbunden sind.

Für mindestens zwei Gen-Regionen fanden die ForscherInnen hochsignifikante Assoziation mit der Entstehung der Krankheit. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Human Molecular Genetics veröffentlicht.

Parodontitis ist eine durch Bakterien hervorgerufene, sehr häufig vorkommende entzündliche Erkrankung. Weltweit wird die Prävalenz schwerer Parodontitis auf etwa elf Prozent geschätzt. Die Erkrankung gilt als komplex, da die individuelle Anfälligkeit durch das Zusammenspiel zwischen der Mundflora und dem Immunsystem, Rauchen und Ernährung, aber auch von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus bestimmt ist. Die Reaktion des Körpers auf diese Faktoren wird zu einem großen Teil durch die individuelle genetische Konstitution reguliert.

Häufigkeit der Sequenzunterschiede entscheidend

Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Arne Schäfer am Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Charité, haben jetzt den Zusammenhang zwischen Sequenzunterschieden in der Erbinformation und dem Auftreten der Erkrankung bei mehreren tausend Patienten mit aggressiver und chronischer Parodontitis in einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) untersucht und mit gesunden Individuen verglichen. "Dieser sehr systematische Studientyp hat das Ziel, die Gene, die das jeweilige Krankheitsrisiko beeinflussen, direkt, d.h. ohne eine vorher gebildete Hypothese zu identifizieren", erklärt Prof. Schäfer Studiendesign. Dabei werden Millionen DNA-Sequenzvarianten, die über das gesamte Genom verteilt sind und den größten Teil der genetischen Information beschreiben, in umfassenden Patienten- und Kontrollkollektiven untersucht. "Da DNA-Sequenzunterschiede einen Einfluss auf das Krankheitsrisiko haben können, ist es durch den Vergleich ihrer Häufigkeiten bei Patienten und gesunden Kontrollteilnehmern möglich, eine Krankheitsassoziation für einzelne Gen-Regionen zu finden", fügt er hinzu.

Zwei verantwortliche Genbereiche identifiziert

Die WissenschaftlerInnen fanden zwei Gen-Bereiche, die mit einem erhöhten Risiko für verschiedene Manifestationen der Parodontitis verbunden sind. Eine der beiden Regionen ist für die Synthese von alpha-Defensinen (antimikrobielle Peptide) verantwortlich, die in spezialisierten Immunzellen hergestellt werden. Diese Immunzellen, neutrophile Granuolzyten, sind Teil der angeborenen Immunabwehr und dienen der Identifizierung und Zerstörung von Mikroorganismen. Der zweite Gen-Bereich (Siglec-5), den die WissenschaftlerInnen lokalisierten, hemmt wiederum die Aktivierung dieser Immunzellen. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die verschiedenen Formen der Parodontitis eine gemeinsame genetische Grundlage haben", erklärt Prof. Schäfer. Er betont: "Es gibt also Patientengruppen, bei denen für die Entstehung einer Parodontitis eine Veranlagung vorliegen kann, die gänzlich unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Mundhygiene oder dem Alter ist."

Kontakt:
Prof. Dr. Arne Schäfer
Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Abteilung für Parodontologie und Synoptische Zahnmedizin
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Tel.: +49 30 450 562 343
E-Mail: arne.schaefer@charite.de

© 2017 www.medaustria.at
Quelle: Hum Mol Genet. 2017 Apr 25 (doi: 10.1093/hmg/ddx151. PubMed PMID: 28449029)


Der interessante Fall

Dr. Markus Schulte  

Diese 44-jährige Frau konsultierte uns, weil sie eine zunehmende Abnutzung und Verkürzung ihrer Oberkiefer-Frontzähne bemerkte und unter der Veränderung ihres Aussehens litt. Die Patientin gab an, sie knirsche seit vielen Jahren nachts und manchmal bei Stress auch tagsüber oft mit den Zähnen.

Dr. Markus Schulte  

Der Untersuch ergab, dass vermutlich wegen des Zähneknirschens (Fachbegriff "Bruxismus") alle Oberkieferzähne deutlich abgenutzt waren, so dass sich der Biss um etwa 2 mm gesenkt hatte. Bei den hinteren Molaren (Stockzähnen) war der harte Zahnschmelz schon weitgehend abradiert und das viel weniger widerstandsfähige Dentin lag frei.

Dr. Markus Schulte  

Mit einem einfachen auf die Zähne gesteckten Kunststoff-Provisoriumkonnten wir zunächst prüfen, welche Zahnlänge für die Patientin ästhetisch optimal war.Mitgebrachte Fotos aus der Jugendzeit waren hilfreich, die früher vorhandene Zahnform zu rekonstruieren.

Dr. Markus Schulte  

 Vor der Anfertigung der Rekonstruktion wurde die Zahnfarbe bestimmt. Die Option einer vorgängigen Zahnaufhellung durch Bleaching wurde von der Patientin verworfen, da sie gerne ihre natürliche Zahnfarbe behalten wollte.

Dr. Markus Schulte  

Die definitive Rekonstruktion erfolgte mit auf die hinteren Zähne aufgeklebten Keramik-Onlays zur Bisshebung. Die vorderen Zähne wurden mit Keramik-Veneers wiederhergestellt. Diese hauchdünnen Schalen aus Keramik werden von aussen auf die Zähne aufgeklebt. Durch dieses minimalinvasive Vorgehen müssen die Zähne kaum abgeschliffen (präpariert) werden.

Die ästhetische Wirkung von Veneers ist hervorragend, da sich die dünne Keramikschale bei der Verklebung nahezu unlösbar mit dem Zahnschmelz verbindet und dabei keine sichtbaren Übergänge, wie etwa bei Kronen, entstehen. Mit Veneers können auch kleinere Stellungsabweichungen der Zähne korrigiert werden. Allerdings wollte unsere Patientin ausdrücklich kein "Hollywood-Smile" sondern eine möglichst natürliche Zahnstellung mit kleinen "echt" aussehenden Unregelmässigkeiten.

Durch unser in die Praxis integriertes zahntechnisches Labor konnten wir Hand in Hand mit den Zahntechnikern ein individuelles Resultat erzielen, mit dem die Patientin sehr glücklich ist. Die harte Keramik schützt auch die Zähne und wirkt einem weiteren Abrieb entgegen. Um nächtliches Knirschen zu verhindern, stellten wir der Patientin eine Schutzschiene für die Nacht zur Verfügung

Behandler: Dr. Markus Schulte.
Zahntechnik: Kai Sundermann, Dentalia AG

Weitere ausführliche Informationen und Fallbeispiele zum Thema Veneers erhalten Sie auf unserer Homepage


Patientenvorträge:
Feste dritte Zähne an einem Tag

Möglichkeiten und Grenzen der modernen Implantologie

Öffentlicher Vorträge von Dr. Markus Schulte

Trotz aller Möglichkeiten zum Zahnerhalt, die uns die moderne Parodontologie bietet, gibt es auch heute immer wieder Situationen, in denen Zähne entfernt werden müssen. In manchen Fällen ist sogar eine Totalsanierung mit Extraktion aller Zähne unumgänglich. Wenn sich der betroffene Patient nicht mit einer herausnehmbaren Vollprothese begnügen wollte, sondern festen Zahnersatz auf Implantaten wünschte, war dies bisher oft ein langer Leidensweg mit mehrfachen Eingriffen, Knochenaufbauten und monatelangemTragen herausnehmbarer provisorischer Prothesen. Eine innovative Operationstechnik schafft hier Abhilfe: Die All-On-Four-Methode wird seit über 10 Jahren weltweit angewandt. Sie ermöglicht in vielen Fällen die Sortversorgung mit festem Zahnersatz innert eines Tages mit nur einem chirurgischen Eingriff.

Der Oralchirurg Dr. med. dent. Markus Schulte stellt anhand zahlreicher Fallbeispiele aus seiner Tätigkeit unter anderem die «All-On-Four®»- Methode zur Totalsanierung (Sofortversorgung mit Implantaten und festsitzendem Zahnersatz innert 24 Stunden) vor. Vor- und Nachteile dieser Technik werden ausführlich dargestellt.

Im Anschluss an den Vortrag (Dauer ca. 1 Stunde) beantwortet der Referent gerne Fragen aus dem Publikum.

  • Luzern: Mittwoch, 13.Juni 2018, 19.00 Uhr
    Vortragsraum, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstrasse 37, 6003 Luzern

  • Luzern: Mittwoch, 12.September 2018, 19.00 Uhr
    Vortragsraum, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstrasse 37, 6003 Luzern

  • Bern: Mittwoch, 24.Oktober 2018, 19.00 Uhr, Hotel Ambassador & SPA, Seftigenstrasse 99, 3007 Bern

  • Zürich: Mittwoch, 21.November 2018, 19.00 Uhr, Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, 8001 Zürich

  • Luzern: Mittwoch, 12.Dezember 2018, 19.00 Uhr
    Vortragsraum, Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstrasse 37, 6003 Luzern

Anmeldung per Telefon oder Email erbeten: Tel. 041 210 58 58,
Email: praxis@ztlu.ch

 

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Zahnarzt Team Luzern Praxis Dr. Schulte
Winkelriedstrasse 37 · 6003 Luzern
Tel. 041 210 58 58
www.ztlu.ch

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